Sonntag, 4. März 2007

Fasten stärkt das Zahnfleisch

Während bisher das Fasten immer als sehr nützlich für den Darm angesehen wurde ("Der Tod sitzt im Darm"), kann ich aus zahnärztlicher Sicht folgende Erkenntnisse für Patienten mit Zahnfleischproblemen weitergeben:

Es hat sich gezeigt -und 10 Jahre Fastenerfahrung mit Parodontosepatienten haben dies bestätigt- das eine Fastenwander-Woche, (z.B. auf Mallorca oder im sauerstoffreichen Berner Oberland in der Schweiz), mit speziellen "Zutaten" zu den täglichen Fastengetränken (überwiegend Frischmolke plus Heilpflanzensäfte) wie Aloe-Vera, Spirulina-Chlorella-Algen und Wurzelkraft-Pulver entzündetes Zahnfleisch beruhigen und Entzündungen reduzieren.

Die Hauptsubstanz ist ein spezielles Zahnöl, das sich zusammensetzt aus mehreren Ölen von Sesam, Salbeiblättern, Nelkenknospen, Zimtöl, Sternalis- und Myrrheöl und nach der Tradition des russischen Ölziehens täglich angewendet werden sollte. Darüber hinaus hindert das aus Grünteeextrakt gewonnene EGCG (Epigallocatechingallat) geruchs- und kariesfördernde Bakterien am Wachsen. Damit wird aus einer akuten Zahnfleischentzündung (Parodontitis) der chronischen Fortsetzung gewissermassen der Nährboden entzogen und der gefürchteten Parodontose (Zahnlockerung ohne Entzündungszeichen) vorgebeugt.

Vorausetzung ist allerdings eine gründliche Vorarbeit: Als wichtigstes vorab eine professionelle Zahnreinigung, entfernen alter und verschlissener Amalgamfüllungen, glätten der Ränder (falls erforderlich) von Füllungen, Inlays, Kronen usw. evtl. diese austauschen, danach sollte sich die Fastenwander-Woche bei einem speziell ausgebildeten Fastenarzt anschliessen, in der dann Schlacken und Rückstände aus dem Zwischenzellgewebe entgiftet und der Körper mit den vitalisierenden und zellaufbauenden Substanzen versorgt werden kann.

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